Motivation für diese Homepage

11.07.2015

Als Inhaberin dieser homepage bin ich unabhängig von Geldgebern und Werbeträgern.

 

Diese Homepage dient keinem kommerziellen Zweck. Die Nutzung ist Kostenlos.

 

Einige der Probleme im Überblick:

 

Mangelnde Finanzierung durch den Senat

 

Massiver Personalmangel und die damit für mich und andere Gäste der Bäderbetriebe einhergehenden Einschränkungen der Öffnungszeiten. Nach Schätzungen fehlen etwa 80 bis 120 Mitarbeiter.

 

Schlecht bezahlte Zeitarbeiter/ Leiharbeiter, befristete Arbeitsverträge, Honorarkräfte

 

Weniger Personal erledigt immer mehr Aufgaben

 

Lebensgefährliche Situationen für und durch Badegäste, die ohne Rücksicht springen, pöbeln usw können kaum geahndet werden, weil zu wenig Personal nicht überall gleichzeitig sein kann

 

Mangelnde Sauberkeit durch zu wenig dafür zuständiges Personal und unverantwortliche Badegäste

 

Ausschluß der Öffentlichkeit aus immer mehr Bädern durch Umwandlung in Schul- und Vereinsbäder und verkürzte Öffnungszeiten

 

Kundenunfreundliche, gleichzeitige Schließung fast sämtlicher Hallenbäder (im Frühjahr& Sommer)

 

Nutzergruppe der Schwimmer- und war jeden Tempos-  immer weiter eingeschränkt durch Einführung von überproportional vielen Warmbädern/ verkürzten und späteren Öffnungszeiten

 

Unübersichtliche Preisgestaltung, die durch das Angebot nicht gerechtfertigt wird

 

Beschönigende Darstellung der Zustände in den Medien, auf der Homepage und im Abgeordnetenhaus durch die Bäderkommunikationsverantwortlichen

 

Gleichgültigkeit einiger Badegäste weil sich kaum noch jemand mit den Berliner Bädern 'identifizieren' will.Liegengelassener Müll, Hygieneverweigerung (duschen usw), unangemessenes Kleidung, Lebensgefährliches Verhalten

 

Kaum Tagesaktuelle InformationenDesinformation auf der Webseite und dem Facebookauftritt der Bäderbetriebe

 

Zurückgehende Besucherzahlen

 

und viele weitere Probleme in und um die Bäder Berlins, die einer breiten Öffentlichkeit unbekannt sind, für Stammgäste mehr als ärgerlich und neue Nutzer abschreckend, haben mich dazu veranlasst, den Versuch zu machen mit diesem schwimm-blog-berlin darauf aufmerksam zu machen.

Die Berliner Bäder brauchen:

 

 Aufstockung der Finanzmittel mit der Maßgabe, eine Summe Xausschließlich für neu einzustellendes Personal in den Bädern

 

Aufstockung der Finanzmittel Neubau von Funktionsbädern statt Sanierung ohne Ende und Multifunktionstempeln

 

 

-Festanstellungen für die Planungssicherheit auch junger Mitarbeiter

 

 

 

 

Bessere Kommunikation:

Nennung des tatsächlichen Grundes der Schließungen

Ehrlichkeit in der Öffentlichkeitskommunikation  

Veröffentlichung der Besucherzahlender einzelnen Bäder durch den Bädermanager mindestens monatlich

Wirtschaftlichkeit der Warmbäder soll der Öffentlichkeit anhand Tabellen:Besucher, Einnahmen-Kosten, zur Verfügung gestellt werden.Tagesaktuelle Information zu einzelnen Bädern, die Badleiter/ Mitarbeiter der Schwimmbäder müssen Zugriff auf die Internetpräsenz in diesem Punkt erhalten

 

Keine gleichzeitige "technische Schließzeit"

 

in jedem Bezirk muss Ganzjährig ein Hallenbad zum 'normalen' Preis der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.

 

 

 

Baderegeln wie duschen vor Benutzung der Bäder durchsetzen, mehr Personal zur Kontrolle

 

Aufgabenbereich Badewart muss überall wieder eingeführt werden. Umbenennung dieses Aufgabenbereichs

 

 

 

 

 

Zeiten, in denen Schwimmer abgetrennte Bahnen vorfinden, müssen  bekannt gegeben und eingehalten werden

 

Beschilderung dieser Schwimmerbahnen und Aufsicht, um dafür zu sorgen, dass z.B. der Kreisverkehr eingehalten wird und ausschließlich Sportschwimmer diese Bahnen nutzen- das verhindert Ärgernisse, vor allem Unfälle

 

 

Beschreibung der Tätigkeiten und Aufgabe des Vorstandes- Vorstandsvorsitz, Bädermanager und so weiter- der Öffentlichkeit zugängig und nachvollziehbar

 


Bei den Berliner Bäderbetrieben handelt es sich um eine Anstalt des öffentlichen Rechts.

Die Öffentlichkeit hat ein Recht, zu erfahren, wie genau Gelder verwendet werden. Ein Geschäftsbericht ist nicht ausreichend.

 

Die Berliner Bäder brauchen ein besseres Image. Sie brauchen mehr Kunden. Um das zu erreichen, müssen Bedingungen erfüllt werden. Mir liegt viel am Erhalt der Berliner Schwimmmöglichkeiten für alle.

 

Wahrheiten verständlich auf den Tisch und keine verquasten Schuldzuweisungen mehr.Ich bin sicher, der jetzige Unternehmenssprecher will seinen Betrieb gut dastehen lassen mit dieser Art Kommunikation.

 

Das Gegenteil wird erreicht.

 

Versprechungen Öffnungszeiten zu überdenken, während man längst weiß, es fehlt Personal, Schuldzuweisungen an andere, die Gewalt in Freibädern betreffend, das runter spielen von Ängsten usw. macht auch den gemütlichsten Berliner wütend.

Eine offene Kommunikation erfordert zum einen Ehrlichkeit. Zum anderen Klarheit über die Möglichkeiten. Alle Kommunikationsbeteiligten müssen über die gleichen Informationen verfügen um Verständnis für die anderen zu haben. Realitätsbezogen muss Kommunikation sein.

 

So entsteht der Wille zur Kompromissbereitschaft und, nicht unerheblich, das Gefühl, ernst- und wahrgenommen zu sein.

Geht es den Berliner Bäderbetrieben gut, profitieren deren Mitarbeitern und alle Besucher der Bäder und Saunen fühlen sich wohl. Jemand, der sich wohl fühlt, kommt wieder. Mehr noch, ein zufriedener Nutzer trägt diese Zufriedenheit auch in sein Umfeld. So gewinnt ein Unternehmen weitere Kunden/ Nutzer und kann investieren. Ein weiterer Nutzen wäre insbesondere im Fall der Berliner Bäderbetriebe eine Imageveränderung.

Die Berliner Bäderbetriebe als Anstalt öffentlichen Rechts haben, aus meiner Wahrnehmung und derer, mit denen ich spreche, ein Image welches schlechter kaum sein könnte.

 

Um für eine Zukunft zu planen, in der sich sowohl die Berliner Bäderbetriebe als auch deren Kunden auf Veränderungen einlassen wollen, braucht es innovatives, sozial verantwortliches Vorgehen. Um einander kennen zu lernen, um Bereitschaft auch zum Verzicht zu entwickeln, aber auch Vertrauen auf Ergebnisse.

Sonst ist in spätestens 25 Jahren auch das letzte Bad geschlossen, wenn der letzte Diensthabende fest angestellte Mitarbeiter in Rente geht.

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