Ein Abriss, ein Neubau = mehr Wasserfläche?

04.03.2016

 

Anfrage im Abgeordnetenhaus zum Schwimmunterricht

 

Die Abgeordnete Frau Dr. Gabriele Hiller, Partei Die Linke, hat eine Anfrage gestellt, ob der Schwimmunterricht bei wachsender Schülerzahl gesichert ist.

 

Die Antwort ist, aus meinem Verständnis, wieder einmal, hahnebüchen.

 

Ich frage mich jedes Mal, was eigentlich diejenigen im Senat machen, die Antworten der Landeseigenen Betriebe erhalten. Prüfen sie die Antworten auf Inhalt und dessen Realitätsgehalt?

 

Die Berliner Bäderbetriebe beantworten eine Frage zur Wasserfläche mit dem Hinweis, dass man mit Neubau eines Bades mehr Wasserfläche haben wird.

 

Abriss des Kombibad Mariendorf mit einem 50 Meter Becken, Sprunggrube, Kinderbecken innen. 50 Meter Becken außen und Becken für die Rutsche. Neubau einer Multifunktionshalle.

Minus eins plus eins ist bei den Berliner Bädern also zwei?

Selbst das Argument, es würden Whirlpools oder Solebecken gebaut ist nicht haltbar. Dort wird de facto kein Schwimmunterricht stattfinden.

 

Im Übrigen glaube ich nicht, dass 2021 das Stadtbad Tempelhof noch in Betrieb ist. Aber das nur am Rande...

 

Danke an Frau Dr. Hiller für die Anfrage. Nur so wird einer breiten Öffentlichkeit zur Kenntnis gebracht, wie ein Landeseigener Betrieb mit den Bürgern und den Abgeordneten kommuniziert.

 

 

Zur Anfrage klick

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