Nachlässigkeit oder Absicht? 

Kennen die Verantwortlichen ihre Bäder?

Frau Dr. Gabriele Hiller, Partei die Linke, hat eine KLeine Anfrage gestellt zum Thema "Nutzung"

 

 

 

Kommentar zu den Antworten der Berliner Bäder Betriebe 

 

Anfallende Kosten- Keine Einnahmen

Vereinsbetrieb in Bädern in denen angeblich keiner ist...

 

Das SSE fehlt in Antwort 1 und in der Antwort zu Frage 2, Mischbäder, ebenfalls.

Kennt man die Kommunikationspolitik der Berliner Bäder Betriebe, ist man versucht zu glauben, das sei schlicht wieder einmal nachlässig.

 

 

Ich frage mich allerdings, ob es wirklich 'nur' Nachlässigkeit ist oder ob der nächste Schlag für Berliner Schwimmer bevor steht? Nach der 'leisen' Umwidmung der Schwimmhalle Hüttenweg in ein Schul- Kurs und Vereinsbad im Gegensatz zu dem, was das Bäderkonzept vorsieht, bin ich mißtrauisch. Zur Erinnerung: das Bäderkonzept wurde von den Vorständen Ole Bested Hensing und Annette Siering erarbeitet. Bekanntermaßen hat Herr Hensing um Abberufung gebeten im Juni 2015. Danach wurde die Schwimmhalle von der alleinigen Vorständin Frau Siering umgewidmet...

 

Das Stadtbad Wilmersdorf I, im Bäderkonzept und in der Antwort als sogenanntes Öffentlichkeitsbad aufgelistet, hat also angeblich keinen Vereins oder Schulbetrieb?

Wie erklären die Berliner Bäder Betriebe dann, dass "Vereine ausfallen"? 

 

In bisher jeder Antwort auf Anfragen der Abgeordneten werden Dinge behauptet, die nicht zutreffen. Ich frage mich jedes Mal, wer oder ob überhaupt die Antworten auf Realität prüft von den Verantwortlichen im Senat.

In den genannten Öffentlichkeitsbädern sind zum Beispiel im Stadtbad Charlottenburg Alte Halle in diesem Jahr mehr als 500 Betriebsstunden ausgefallen. Planstunden pro Woche: 92.

 

Zur Erinnerung: angeblich kein Vereinsbetrieb auch in diesem Bad.

 

 

Im Forumbad fallen Personalkosten an.

Wie war das? Um Personal zu sparen, respektive die Kosten dafür, werden Bäder zu Schul-Kurs und Vereinsbädern umgewidmet. In einem Bad, welches der Öffentlichkeit in keiner Weise, auch nicht zum Frühschwimmen, zugängig ist, fallen Personalkosten an und dieses Personal fehlt in den Bädern, deren Betriebsstunden aufgrund Mangel ausfallen?

 

Ist es üblich, dass eine Anstalt öffentlichen Rechts ihr Personal 'ausleiht' und dann auch noch dafür bezahlt? Als Berlinerin schlage ich dann mal vor, ein paar 'unserer' Bademeister in die Bürgerämter abzustellen...

 

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