Strandbäder und Freibäder kein Teil öffentlicher Daseinsvorsorge

Strandbad Tegel wieder einmal wurde Sondergenehmigung erteilt

 

Provisorien überall bei den Berliner Bäder Betrieben

 

Anstatt endlich entweder die Sanierung zu finanzieren oder mit den Interessenten zu verhandeln, entscheidet sich der Senat für eine weitere, provisorische Lösung.

 

Die Senatsumweltverwaltung hat für das völlig marode Strandbad Tegel die Betriebsgenehmigung erteilt. Allerdings fehlt den Berliner Bäderbetrieben das Geld für

die personelle Ausstattung des Strandbades.

 

In der Antwort auf eine Anfrage von 2014 von Herrn Zeelen, CDU, wies der Senat darauf hin, dass Freibäder, und dazu gehören Strandbäder, keine öffentliche Daseinsvorsorge darstellen.

 

Das Strandbad war einige Jahre bis 2009 verpachtet und wird seit 2011 wieder von den Berliner Bäder Betrieben betrieben. Obwohl dies weder personell noch finanziell zu leisten ist, wird jedes Jahr der Eiertanz um Genehmigung des Betriebs und Sondermittel aufgeführt. 

 

Neben dem Strandbad Tegel ist nur noch das Strandbad Wannsee nicht verpachtet. Merkwürdigerweise laufen alle verpachteten Strandbäder, sowie auch Saunen in Schwimmhallen, ohne "Betriebsbedingte" Schließungen.

 

Was also spricht dagegen, endlich mit den Interessenten zu reden anstatt aus anderen Bädern- nicht nur Schwimmhallen, sondern Sommerbädern- immer wieder Personal abzustellen um ein komplett marodes Bad zu betreiben?

 

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