Sind Freibäder zu teuer?

Diese Frage stellt die Berliner Woche diese Woche in ihrer Umfrage

 

Kommentar

 

Nein.

 

5,50 Euro, ermäßigt 3,50 Euro. Mit der Mehrfachkarte, die übertragbar ist, in der Sommerwette für 20 Eintritte nur 50 Euro, ab Mai 70 Euro,  sogar ein echtes Schnäppchen.

 

Man kann von morgens bis abends, teilweise schon ab 7 Uhr bis 19 Uhr/ 20 Uhr Badschließung, für diesen Preis den Tag im Freibad verbringen. Das Argument, für einen kurzer Aufenthalt ist das zu teuer, zieht in Freibädern in sofern nicht, als dass man die günstige Mehrfachkarte kaufen könnte. Wer einmal im Jahr ins SChwimmbad geht, sollte darüber nachdenken, was er sonst für 5,50€ einen ganzen Tag lang machen könnte.

Die Begründung des Eintrittspreis allerdings

 

finde ich  merkwürdig. Jeder Stammgast weiß um die Problematik der Temperatur in Sommerbäder Becken. Im Sommerbad Mariendorf zum Beispiel schafft die Heizung, über die Solaranlage, zu Beginn der Saison keine 20 Grad. Im Laufe des Sommers, so dieser stattfindet, werden es 23, 24 Grad.

Im Kombibad Mariendorf, Freibad, sind es anfangs 24 Grad, später durchaus 26,27 Grad. 

 

Diese Unterschiede ziehen sich, wie auch alle anderen, durch sämtliche Freibäder.

Die Wassertemperatur darf nicht als Begründung für Preise benutzt werden. Ansonsten müssten die, wie in Hallenbädern, unterschiedlich sein.

Nichts desto trotz, ganz besonders Gelegenheitsbesucher sind mit 5,50 Euro für einen Tag in den wundervollen Freibädern der Berliner Bäder Betriebe  sehr gut bedient. 

 

Hier ein paar Bilder unserer wundervollen, ganz unterschiedlichen Freibäder in Berlin.

 

Vielleicht wäre eine Aufwertung der Gastronomie Bereiche, ähnlich der im Prinzenbad, eine Idee. Für mich, und sicher für viele, gehören Pommes zu einem längeren Aufenthalt in Freibädern. Ich kann aber gut nachvollziehen, dass das vielen nicht reicht. Insbesondere sollte auf die Betreiber, respektive Mitarbeiter in den Imbissen und Restaurants eingewirkt werden im Bezug auf Service.

 

Nachtrag 17.08.2016: Ergebnis: 38 % sagen ja, 62 % nein.

 

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