Kleine Anfrage zur Bilanz 1. Halbjahr 2016

Die BBB im ersten Halbjahr 2016 – eine tolle Bilanz? 

fragt Frau Dr. Hiller, Partei Die Linke

 

und einige der Antworten zeigen bereits den neuen Stil der Berliner Bäder Betriebe.

Ja, klar, auch hier gibt es wieder Merkwürdigkeiten in den Antworten. 

Ich sehe dennoch etwas Wesentliches an Veränderungen.

 

Ein Blick auf zwei Antworten im Detail.

Da ist die Aussage "möglichst einheitliche Öffnungszeiten". Wie sieht die Realität aus?


Obwohl von wirklicher Vereinheitlichung noch längst nicht die Rede sein kann, ist die Tendenz gut erkennbar.

Natürlich gibt es weiter gravierende Ungerechtigkeiten, insbesondere wenn man die bisher bekannten Öffnungszeiten der teureren Warm- und Sternebäder betrachtet.

 

Ich habe versucht, die einheitlich geöffneten Bäder so zu platzieren, dass erkennbar ist, was sich gerade verändert.

Außerdem muss man berücksichtigen, dass dies Beispiele der  Öffnungszeiten in der  Woche 12.09. bis 18.09. ist. Also die wohl letzte Woche mit noch geöffneten Sommerbädern.

Geht die Tendenz weiter in diese Richtung, ist das ein genialer Schritt in die richtige Richtung.

Endlich wissen, wenn man aus Tempelhof kommt und in Spandau oder Mitte ist, ob man schwimmen kann ohne Stundenlang rumzusuchen.

 

"Durch möglichst einheitliche Öffnungszeiten der Bäder soll erreicht werden, dass bei Personalausfall ein Ersatz leichter möglich ist (Vereinheitlichung der Schichtplanung) und die Zuverlässigkeit erhöht wird. Die BBB erwarten, dass eine erhöhte Zuverlässigkeit bei den Öffnungszeiten auf Dauer zur Stabilisierung und Erhöhung der Besucherzahlen in den Bädern führt."


"Die Frühschwimmzeiten verschieben sich in einigen Bädern um 30 Minuten, ohne dass sich der Zeitrahmen von insgesamt 1,5 Stunden Wasserzeit für das Frühschwimmen ändert. Die Öffnungszeiten am Wochenende werden die Besuchernachfrage berücksichtigen, die in vielen Bädern in den Früh- und Abendstunden deutlich geringer als tagsüber ist."

Zur nebenstehenden Aussage: Das haben die bei mir abgeschrieben.

Nein, im Ernst: volle Zustimmung und

das kommt allen Seiten zu Gute.

 

 

 

 

 


Der Aussage, die Wasserzeit ändere sich nicht, widerspricht die Realität. Es sind die Berliner Bäder Betriebe, die den Kassenschluss und Wasserschluss so festgelegt haben. Heißt, ein um 6.30 öffnendes Bad hat 30 Minuten weniger Wasserzeit als das um 6 Uhr öffnende.

Ich sag es mal aus meiner persönlichen Sicht: ich schwimme eine Stunde. Ausziehen, duschen, das geht schnell, weil ich die Schwimmklamotten drunter trage.

Aber, ich schaffe es danach nicht, mich in 30 Minuten zu duschen, Haare waschen, föhnen, anziehen. Und das liegt nicht nur an meinem Handicap.

Könnte man doch aber ändern, oder? In anderen Ländern oder Kommunen ist Wasserschluss 15 Minuten vor Betriebsschluss. Hier dann vor Ende der öffentlichen Wasserzeit.


 

 

Auch wenn es noch viel zu tun gibt, die Aussage, dass Bäder unzuverlässig sind - und nicht nur so empfunden werden - und die Idee, die hinter der Vereinheitlichung der Öffnungszeiten steht, zeigt mir, dass die Hoffnung auf Verbesserung berechtigt ist. 

Mal abwarten, was die neue Legislatur bringt und was der neue Senat für Sport noch verbessert.

Ich sag nur: Staatssekretär für Bäder. 

Ich wäre bereit, den Schlüssel zu verwalten....

 

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