2 Millionen Verlust erwartet - wundert das jemanden?

Finanzielle Krise

 

titelt unter anderem die Berliner Morgenpost.

 

Der Artikel von Joachim Fahrun  beschreibt deutlich die Ursachen. Ich bin mittlerweile

gar nicht mehr so sicher, ob es wirklich die Personalnot allein ist oder, wie nun seit einigen Wochen herausgestellt wird seitens der Berliner Bäder Betriebe, "technische Probleme".

Ich werde dein Eindruck nicht los, dass irgendwas in der Planung mit dem (zu wenigen) Personal gewaltig schief läuft.

 

Ja, natürlich fehlen immer noch etwa 60 Mitarbeiter für den operativen Bereich.

Aber die Planung mit dem vorhandenen Personal erscheint mir völlig planlos. Oder ist das gewollt? So lange bis Besucherzahlen so niedrig sind, dass man diese gern genommene Begründung ausfährt um Bäder zu schließen für die Öffentlichkeit? 

Wie kann es zum Beispiel sein, dass einige Bäder, wie das im Stadtbad Charlottenburg Alte Halle Einschränkungen  derart gehäuft vorkommen (wie in der letzten Saison auch) und in anderen Bädern nur sehr selten?

Warum wird dort nicht mit mehr Personal geplant, wenn eben Mitarbeiter oft erkranken? Dann müssen eben andere 'Sternebäder' 1 Stunde weniger am Tag öffnen (und hätten immer noch die höchsten Betriebsstundenzahlen).

Es kann doch nicht sein, dass zwei Stunden Betriebszeit, also 1,5 Stunden Wasserzeit,  für die Öffentlichkeit an Samstagen und an Sonntagen nicht geleistet werden können.

 

Auch in dieser Saison fallen wieder sämtliche (derzeitig geplanten) Kurse in der Schwimmhalle Fischerinsel aus.

Wer zeichnet für diese Personaleinsätze verantwortlich? 

Für mich ist die "Finanzkrise" hausgemacht. Die Klage, dass es Monate dauert bis Teile (geht sicher um das Stadtbad Neukölln) geliefert werden, nervt. Warum hat der "Größte Bäder Betrieb Europas" keine solchen Ersatzteile gelagert?

 

Im Tagesspiegel liest man nebenstehende Aussage des Unternehmenssprechers zu den Verlusten.

 

Die Einnahmen sind so unterschiedlich wie Bäder unzuverlässig sind. Sie sinken, zum Beispiel, wenn gebuchte und vor allem im Voraus bezahlte Kurse ausfallen. Der Kunde, der an der Kasse anstehen musste, um zu buchen, bekommt dort noch lang nicht sein Geld zurück. So vergrault man Kunden.

 

 

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