Unterstützung

Ich habe mit dem wohl größten Postddokumentensammler in Mariendorf, Herrn H.U. Schulz, Kontakt aufgenommen. Er war sofort bereit, sich zu treffen.  Von ihm sind die meisten Bilder und Dokumente zum Seebad Mariendorf. Er stellt sie mir kostenfreiei Nicht kommerzieller Nutzung zur Verfügung. Ohne ihn und vor allem sein Wissen über Mariendorf wäre diee ganze Initiative sehr viel langwieriger.

 

Auf meine E Mail meldete sich Herr Kurt Schilde, der wohl vielen ein Begriff ist. Seine Publikationen, besonders das  Buch über das Columbiahaus sollte man als Tempelhofer kennen. Er gab mir viele Tipps und wird sich melden, wenn er etwas Zeit hat.

Initiativ, ohne große Medienauftritte: Frau Dr. Högl macht

 

Nachdem Frau Dr. Högl stellvertrendende Vorsitzende der SPD Bundestagsfraktion,  über die Initiative im Tagesspiegel gelesen hatte, schrieb sie Unterstützerbriefe.

 

 

Auf diese Initiative meldet sich endlich die SPD Tempelhof Schöneberg im August 2016 und verspricht, in der BVV einen Antrag zu stellen. Leider blieb es nur bei dem Versprechen. Den Antrag hat dann die Partei Die Linke gestellt, nachdem die SPD Tempelhof Schöneberg sich nie wieder gemeldet hat

25.08.2016 Die Senatskanzlei fordert eine Stellungnahme der Berliner Bäder Betriebe und des Senats für Sport als Reaktion auf die Briefe von Frau Dr. Högl.

Diese Reaktion erfolgt Ende August 2016.

Berliner Bäder Betriebe reagieren erneut ablehnend.

Man schlägt vor, im Tempelhofer Hafen Center einen Erinnerungsort zu schaffen. Tempelhof war damals nicht Mariendorf und ein Einkaufscenter hat nichts mit einem Schwimmbad zu tun

21.09.2016 Antrag in der BVV von Die Linke Tempelhof Schöneberg 

 

18.10.2016

Die positive Wende

Berliner Bäder Betriebe ändern ihre Haltung und unterstützen den Vorschlag

 

09.11.2016

Platz für Familie Lewissohn bei

"Wir waren Nachbarn"?

Ich hatte heute einen Termin vor Ort und ein sehr informatives Gespräch mit Frau J.

Das Konzept der Ausstellung richtet sich an Zeitzeugen und deren Nachfahren aus. Insofern ist es schwierig, die vergessene Geschichte der Familie Lewissohn dort einzubinden. Ich hoffe allerdings, gerade weil so wenig Schicksale und Lebensleistungen aus dem ehemaligen Bezirk Tempelhof dort zu finden sind, dass sich vielleicht Platz findet, obwohl von der Familie leider niemand mehr auffindbar ist.

16.11.2016

Entscheidung in der BVV

Zustimmung 

 

Von jetzt an wird der Bezirk die Namensgebung unterstützen


Das Kinder - und Jugendzentrum Mariendorf und "der Bungalow" lassen mir über Herrn Schulz dieses Dokument zukommen.

Passend, denn es geht nicht um die Würdigung von Bäderpionieren, sondern um die enteignete Helene Lewissohn

 

18.11.2016

 

Das Bild zeigt einen Aushang, vermutlich von 1935. An Widerwärtigkeit ist die Formulierung kaum zu überbieten. 

Adolf Lewissohn und auch Helene hatten Vereine dort viele Jahre kostenlos trainieren lassen.

Nach dem Tod Adolf Lewissohns 1927 wurde der Badebetrieb verpachtet , weil die Erben, seine Witwe und seine Tochter nicht sämtliche Attraktionen im Seebad allein bewirtschaften konnten.

Der neue Pächter konnte es sich wirtschaftlich nicht leisten, zugunsten der Vereine auf Einnahmen zu verzichten. Auf Bestreben des Vereins "Die Friesen" wurde dann gegenüber der Gesundheitsbehörde behauptet, das Wasser sei hygienisch nicht tragbar. Es war in Zeitungsartikeln die Rede von "Augenkrankheiten". Das Gesundheitsamt fand keine Hinweise auf gesundheitliche Gefahren.

 

Der Verein "Die Friesen" war Anfang der 1930 er Jahre so gut wie pleite.

Nach dem Krieg  waren Sportvereine inexistent und der(vermutlich 1949) beantragten Neugründung folgte im letzten Jahr des Badebetriebs des Seebad Mariendorf, die Neu Konstituierung des Vereins.

Die Antrag stellende Partei, Die Linke Tempelhof Schöneberg, hat in ihrer Zeitung einen Artikel veröffentlicht

 Vorher hatte mich die Partei eingeladen und gebeten, über das Seebad und Helene Lewissohn, über das Wirken von Adolf Lewissohn zu erzählen. So hat Herr Rutsch einen schönen und vor allem inhaltlich richtigen Artikel geschrieben. Dafür danke.

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02.02.2017

Werkstattgespräch 

Familie Lewissohn und ihr Seebad Mariendorf

 

Vom ehemaligen Gaswerk über den Teltowkanal, Rathaus, Schule, Strassen, an vielen , manchen vergessenen, aber auch heute noch bekannten Orten und dessen Entstehung, war Adolf Lewissohn beteiligt.  Die Eiswagen von Luise Lewissohn, seiner Frau, gehörten zum damaligen Stadtbild. Sein Lebenswerk, das Seebad Mariendorf, wurde nach seinem Tod seiner Tochter Helene durch die Nationalsozialisten enteignet. Nie entschädigt, heute vergessen ist diese einst für Tempelhof so aktive Familie.

Zum Werkstattgespräch  werde ich Teile der Geschichte erzählen und aus dem anschließenden Gespräch entwickeln sich vielleicht neue Ideen zur Recherche und Spurensuche.

 

Die Veranstaltung ist kostenlos und jeder Interessierte ist willkommen.

Der Termin 

27.02.2017

19- 21 Uhr

Ort

Geschichtswerkstatt Berlin

Goltzstrasse 49

10781 Berlin

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