Lösung für Personal Training ist da- es ging um Geld, nicht um andere Nutzer

Am 17.02.2017 erliessen die Berliner Bäder Betriebe ein "Verbot privat gewerblichen Schwimmtraining" (in der Folge Personal Training, PT)

Die Begründung aus der dazu gehörigen Pressemitteilung

In der Lösung kann jeder nachlesen, dass meine Aussage, dieses Personal Training störte bisher den Schwimmbetrieb nicht, richtig war. Auch die Berliner Bäder Betriebe sehen das jetzt so. Anders ist es nicht zu erklären, dass eine erhöhte Gebühr- die bereits  vorgeschlagen wurde bevor es zu der oben genannten Pressemitteilung der Berliner Bäder Betriebe kam- nun die "Lösung" sein soll. Mit einer erhöhten Gebühr, die absolut gerecht ist, werden die behaupteten Störungen ja nicht aufgehoben.

Ich nenne das Ganze eine Farce.

Es dauerte 4 Monate, diese Gebühr zu nennen, ich frage mich, wie viel Arbeitszeit dafür aufgewendet wurde.

Nur weil nun eine Gebühr erhoben wird, wird der "Fluss des Kreisverkehrs" also nicht mehr behindert.

Ich sage, insbesondere dann nicht, wenn hoch subventionierte Wasserfläche, die von Vereinen geblockt ist, dafür genutzt wird. In einem ansonsten völlig leeren Schwimmbad. Im Formular zum Antrag auf die 'Trainer Card' steht, dass Personal Training nur in Bädern während öffentlichem schwimmen stattfinden darf. Das heißt also, die gewerbliche, private Nutzung zu nicht öffentlichen Zeiten unterbleibt ab sofort. Oder?

 

Ich bin gespannt, wie man in Zukunft "Beschwerden von Nutzern" beantwortet. Die Trainer, die das Verbot bisher umgehen, in dem sie mit ihren Schülern ins Wasser gehen und nicht auffallen, können bei dieser geringen Gebühr doch auch wieder in die Legalität. Diejenigen, die das Ganze mittlerweile in Vereinen organisieren, interessiert diese Gebühr sowieso nicht.

 

Amüsant hingegen ist dieser Teil des Formulars.

"14.06.2017 Licht am Ende des Tunnels" Pressemitteilung betroffener Trainer

Wer mehr wissen will über das Verbot und den Vorgang, hier lesen