Exklusiver Club oder kommunaler Bäder Betrieb?

"Der (nach eigenen Angaben) Größte Bäder Betrieb Europas" sperrt Teile der Öffentlichkeit aus

 

Nur Sammelkarteninhaber dürfen die Steuer finanzierte Wasserfläche nutzen. Wer kein Geld hat und immer nur Einzelkarten kaufen kann, wenn mal ein wenig Geld 'übrig' ist, muss draussen bleiben. Premiumkarteninhaber offensichtlich auch.

Kommentar: Eine offensichtlich völlig desaströse Personalpolitik führt nun zu einer absurden Situation in der Schwimmhalle Zingster Strasse,

Die Öffentlichkeit wird aus immer mehr Hallenbädern verdrängt, Kürzungen der Öffnungszeiten bis auf das Niveau von 2014, trotz 4 Schwimmhallen mehr am Netz. Seit April werden immer mehr Hallen der Öffentlichkeit komplett versperrt, fast alle anderen massiv weiter eingeschränkt. Fast die gesamte Zeit ist außerdem, in den wenigen der Öffentlichkeit noch verbliebenen Stunden, Parallelbetrieb, so dass nicht mal die Möglichkeit besteht einfach Bahnen zu schwimmen. Nur wenige Sommerbäder haben überhaupt bis 19 Uhr die Kassen geöffnet.

 

Nun werden also Einkommensschwache Berliner, die einfach keine Sammelkarten kaufen können, weil das eine Vorauszahlung bedeutet, die nicht jeder leisten kann.

Diejenigen, die mehrere Hundert Euro, im Abo oder als Einmal Zahlung leisten, müssen ebenfalls draussen bleiben.

 

Die Regierungskoalition und der Aufsichtsrat müssen endlich die Konsequenzen ziehen.

 

Es darf nicht sein, dass ein kommunaler Bäder Betrieb seine Aufgabenstellung immer weniger auf die Daseinsvorsorge ausrichtet und stattdessen einen Notbetrieb auf Basis des Personalnotstandes betreibt.

 

Öffnungszeiten

Unterschriften Sammlung "Bäder für alle"

Höhere Zuschüsse= Absenkung der Wasserzeiten

Wo bleibt die Service Offensive? Eingeschränkte Suchfunktion, E Mail Info in 3. Auflage funktioniert nicht

Die wundervolle Bäder Landschaft Berlin  am Limit

Weitere aktuelle Beiträge

Ich bedanke mich bei der Hinweisgeberin. Sie möchte anonym bleiben