Komplettschließungen im größten Bäder Betrieb Europas

Immer mehr Schwimmhallen schließen komplett

 

Außerplanmäßig und ohne System

 

Befinden sich die Berliner Bäder Betriebe in einer Art Wettbewerb, wie man am besten Besucherzahlen reduziert, um Bäder nicht nur für einige Wochen oder Monate, sondern für immer zu schließen? Die neueste Schließung betrifft das Stadtbad Mitte und damit ist in diesem Bezirk bereits das zweite Bad

betroffen. Die Schwimmhalle Fischerinsel ist seit Monaten Samstags geschlossen. 

 

In Charlottenburg ist das Stadtbad Charlottenburg, Alte Halle, seit Wochen komplett geschlossen und war auch seit Saisonbeginn von mehr Schließungen betroffen als alle anderen Bäder. Außerdem ist wieder einmal das Kombibad Mariendorf, die Halle, bereits vor Ostern in die sogenannte "technische Schließzeit" gegangen. Andere Kombibäder regeln dieses "Sommerbad fit machen" anders.

Außerdem befindet sich die Schwimmhalle Helene WEigel Plazu in der "gesetzlich vorgeschriebenen Wartungszeit" Diese wurde verlängert. Das Bad sollte Montag wieder öffnen, das ist nun um mindstens eine Woche verschoben.

 

Eine Betriebsstundenkürzung von rund 365 Stunden pro Woche während der Ferien schützt also nicht vor weiteren Schließungen.

 

Die Schwimmhalle Ernst Thälmann Park geht am Montag in diese "technische Schließzeit" und das bis Ende Mai. Das Stadtbad Wilmersdorf I zum Beispiel hatte 2014 eine bessere Lösung, Kundenfreundlich. Nur vier Tage komplett geschlossen und danach Umkleidebereiche teilweise gesperrt. Dort erledigten Mitarbeiter während des laufenden Betriebs die Grundreinigung.

 

Vom derzeitigen Senat braucht niemand erwarten, dass sich irgend etwas ändert. Dort interessiert es offensichtlich weder Herrn Henkel als zuständigen Senator noch den zuständigen Staatssekretär was im Vorstand der Berliner Bäder Betriebe an unsinnigen Entscheidungen getroffen wird.

 

Es gäbe eine Lösung, aber das scheint keinen der Verantwortlichen zu kümmern

 

 

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