Neuer Chef der Berliner Bäder Betriebe

Pack die Badehose ein 

 

 

Neuer Bäder Chef erschreckt über Bewertung des Unternehmens durch Mitarbeiter

 

 

Der Tagesspiegel berichtet, dass der neue Vorstandsvorsitzende der Berliner Bäderbetriebe, Herr Scholz-Fleischmann, noch keinen Vertrag hat.

 

Für mich ist allerdings der maßgebende Satz des Artikels: „Es habe ihn erschreckt, wie schlecht die Beschäftigten derzeit intern ihr eigenes Unternehmen bewerten“

 

Volltreffer.

 

Genau das lässt

hoffen und bestärkt den verhaltenen Optimismus unter den 'BademeisterInnen'.

 

Im Gegensatz zum Vorgehen des Vorstandsvorsitzenden Ole Bested Hensing und der Vorständin, Frau Annette Siering, rückt Herr Scholz-Fleischmann noch vor Vertragsunterschrift das wichtigste in unseren Bädern in den Mittelpunkt: dieMitarbeiter vor Ort in den Bädern.

 

Seit dem Weggang von Herrn Hensing im Juni 2015 schien es so in der Wahrnehmung fast aller Kunden mit denen ich in den vielen Bädern sprach, dass es nicht mehr um unsere 'Bademeister' geht. Es ging um Sternebäder, Aqua Fitness, Cluster und Konzepte. Zum Beispiel wurde unter der Leitung der nun wieder zweiten Vorständin, Frau Siering, die Schwimmhalle Hüttenweg zum Schul- Kurs und Vereinsbad obwohl das Bäderkonzept 2025 dieses Bad als Mischbad vorsieht. Zur Erinnerung: unter Frau Siering und Herrn Hensing wurde genau dieses Konzept erarbeitet.

 

Fast alle kennen die Brandbriefe des letzten Jahres. Vielen ist der Wortlaut, wem man die Tatsache einer guten Sommersaison verdankt, sauer augestossen. Es wurde so aufgefasst, dass lediglich das Wetter eine gute Saison beschert hatte und man dankte den Mitarbeitern in den Bädern.

Auch ich war stinksauer darüber.

 

 

Oft genug mussten 'BademeisterInnen' von Kunden erfahren, dass ein Freibad schon eine Stunde eher öffnen sollte , stand ja auf dieser Homepage. In knappster Besetzung, Leiharbeiter wurden noch während der Saison entlassen, haben die Mitarbeiter in den Bädern alles gegeben um den Berlinern und Touristen eine tolle Sommerzeit zu ermöglichen.

 

Erinnert sich noch jemand an die orangen T Shirts, ich glaub, das war am Strandbad Wannsee. Orange wie die Farbe des Unternehmens, Berliner Stadtreinigung. Herr Scholz-Fleischmann hat die BSR von ganz unten auf der Scala der Beliebtheit zu einem der beliebtesten Unternehmen unter Arbeitnehmern gemacht.

 

 

 

 

Zum Artikel im Tagesspiegel klick

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