Sind Sozialräume unbekannt?

Unter dieser Überschrift kann man dieses Schreiben an die Berliner Bäder Betriebe zusammenfassen.

Nicht nur der/ die SchreiberIn ist gespannt auf Antworten die sich auf die Fragen beziehen

Gastbeitrag

Sehr geehrte Damen und Herren,
 
bitte erlauben Sie mir einige Fragen:
 
  1. Wie erklärt es sich, dass die so genannten Premiumbäder eine technische Schließzeit von zwei bis drei Wochen haben, die sonstigen Hallenbäder aber von mindestens sechs Wochen, auch wenn es sich nicht um eine Sanierung oder ähnliches handelt?
  2. Wo ist das Personal aktiv, das eigentlich im Stadtbad Lankwitz (das seit 01.08.2017 wieder eröffnet sein sollte) arbeiten würde? Warum ist kein anderes Hallenbad stattdessen eröffnet worden und das Personal kam hier zum Einsatz?
  3. Wann wird eine absehbare Länge der Schließzeit für das Stadtbad Lankwitz bekannt gegeben? Angegeben war die Wiedereröffnung am 01.08.2017; verlängert wurde erst wöchentlich (07.08., 14.08.2017) und nun liest man eine Information ohne Zeitangabe. Das ist für den Kunden sehr undifferenziert und nicht planbar. Ich bitte hier um genauere Informationen.
  4. Wie erklärt es sich, dass die drei im Sommer geöffneten Hallenbäder, bei denen es sich nicht um Premiumbäder handelt (in denen folglich sportliches Schwimmen möglich sein sollte) in einem Umkreis von ca. 5 km liegen und somit weite Teile Berlins überhaupt nicht versorgt sind? Marzahn - Prenzlauer Berg und Tiergarten decken leider den gesamten Süden, in dem schließlich mehrere Bäder zur Verfügung stünden, überhaupt nicht ab. Das erscheint nicht sehr durchdacht - gibt es hierfür eine Erklärung. Ich betone noch einmal: Es geht mir um die Betreibung des Sports "Schwimmen", was in den Premiumbädern in der Ferienzeit nicht möglich ist.
  5. Wie rechtfertigt sich ein Preis von 539,00 Euro für eine Premiumkarte bei so einem geringen Angebot? Hierzu möchte ich anmerken, dass die (sportliche) Nutzung der Freibäder im Tagesverlauf quasi nicht möglich ist, da größtenteils keine Bahnen geleint sind und es daher zur Gefahr von Unfällen mit spielenden und springenden Kindern + Jugendlichen kommt. Dass Freibäder in den Sommermonaten von dieser Besuchergruppe "eingenommen" werden, akzeptiere ich vollständig, nur würde ich gerne eine Alternative haben, um ebenfalls meinen Sport betreiben zu können. Dies erst Recht, wenn ich eine sehr teure Jahreskarte bezahlt habe.
  6. Wie ist gerechtfertigt, dass es keinerlei Ermäßigungen für Schwerbehinderte gibt, die keine Begleitpersonen benötigen? Ich muss wohl nicht darstellen, dass ab einer Schwerbehinderung des Grades 50 oder 70 die berufliche Situation und somit auch die Einkommenssituation meist etwas angespannt sind... Nahzu alle anderen Bundesländer (wissentlich Baden-Württenberg,Hamburg, Bremen, Niedersachsen und NRW) handhaben dies anders.
Besten Dank im Voraus für die Beantwortung meiner Fragen.

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