Faszination schwimmen in Berlin- gestern und heute: Krumme Lanke

Früher  Badeanstalt Krumme Lanke                                   heute EU Badestelle


Die Krumme Lanke befindet sich im Süden Berlins, im Bezirk Steglitz Zehlendorf.

Sie gehört zu den sogenannten Grunewaldseen.

Die Krumme Lanke liegt  in einer glazialen Rinne. Es gibt Quellen, die besagen, dass dort, wo heute noch Seen sind, beginnend vom Halensee, ein Fluss war, der in die Havel floss. Wie auch immer, Berlin dreht alles von oben nach unten und heute gibt es einen Zufluss von gereinigtem Havelwasser, dass über den Schlachtensee über den erwähnten Wolfsschlucht(graben) auch in die Krumme Lanke fliesst. Statt in die Havel, kommt das Wasser aus der Havel.

Spannend find ich die Tatsache, dass es Karten gibt, in denen, trotz der Geschichte der Krummen Lanke und der dortigen einstigen Siedlung Crummense, der See als "Riemeistersee" bezeichnet ist.

Mir ist der heutige "Riemeisterfenn" bekannt, der aber nördlich der Krummen Lanke liegt. Ein Fenn aus einem dortigen See entstanden, welcher in der Karte auch zu erkennen ist

 

(Quelle Berlin Stadtplansammlung 1786)


Existenz der Badeanstalt Krumme Lanke

Von der Fischerhüttenstraße, früher Alsenstraße, kommend,  befand  sich die Badeanstalt am Ostufer etwa 300 Meter nördlich der heutigen offiziellen Badestelle am Südende der Krummen Lanke.

Die Badeanstalt, aus Holz auf Pfählen, dürfte zwischen ca 1905 und bis ca Mitte der 1950 er Jahre existiert haben. Zumindest eingezeichnet scheint  sie noch auf einer Karte aus dem Jahr 1960. Die letzte Karte mit der Bezeichnung" Badeanstalt", die ich gesehen habe, datiert 1939. Wie lange sie tatsächlich in Betrieb war, ist mir nicht bekannt.

Quelle Histo Map 1927

Quelle Berlin Stadtplansammlung 1960



In der, privat betriebenen, Badeanstalt fand schulischer Schwimmunterricht statt.

 

Quelle Verwaltungsbericht Berlin 1921, Zentrale Landesbibliothek Berlin


Eine interessante Anekdote findet sich in einem der Verwaltungsberichte. Eine Schule in Dahlem wollte dort keinen Schwimmunterricht stattfinden lassen. Der Weg wäre zu weit. Hundert Jahre später werden Schulkinder durch die ganze Stadt gefahren, weil es kein zweckmäßiges Bäderbauprogramm gibt


Um die Krumme Lanke herum befanden sich außer der Badeanstalt viele Ausflugslokale.  Das Wirtshaus "Wolfsschlucht" ist in Karten unterschiedlich eingezeichnet. Am sympathischsten ist mir die Verortung genau dort, wo heute die "Alte Pommesbude" steht. Adresse war "Ziet(h)enstraße 1" (heute Elvirasteig).

Wolfsschlucht ist heute nur noch der Name des Verbindungsgrabens (Bild) zwischen dem Schlachtensee und der Krummen Lanke



Läuft man den Uferweg Ost, war vor der Badeanstalt im Lauf der Jahre das Lokal "Krumme Lanke", vor 1904 als "Restaurant Burghardt" in Karten eingezeichnet, quasi unterhalb der heutigen Fischerhüttenstraße 137.  Kurz dahinter war die große Badeanstalt. Oberhalb, des heutigen Ost Uferwegs, etwas weiter Richtung Norden, quasi an einer imaginären Verlängerung der Hermannstraße,  befand sich das Restaurant "Waldschlößchen". Auf dem Areal des Lokals  oder daneben hat  später, Am Waldkäfersteig 6,  das Restaurant "Zwillingsburg" existiert. Etwas ganz typisches der Zeit. Ein Lokal in dem Familien selbst ihren Kaffee kochen konnten und so  auch Menschen, die sich weniger leisten konnten, ermöglicht wurde im Lokal zu sitzen. (Ein bekanntes Pendant befand sich im heutigen Volkspark Mariendorf, "Blümels Lokal", von dem der heutige Teich dort den Namen hat)

Außerdem gab es im Norden, an der heutigen kleinen Brücke, die Riemeisterfenn und Krumme Lanke quasi trennt,  die "Wels Baude" (Riemeisterfenn 13), eine Art Kiosk.

Quelle Zentrale Landesbibliothek Berlin, Adressbücher bis 1957


Sicher ist, das Gebiet um die Krumme Lanke ist schon lange ein beliebtes Ausflugsziel, früher mit vielen Angeboten. Privat bewirtschaftet war alles sehr gepflegt. Ein Versuch, auch die Wege zu privatisieren, wurde allerdings verhindert, wie das Teltwower Kreisblatt 1887 berichtete.

Die Geschichte wiederholt sich, wenn nicht hier, dann andernorts wie wir von anderen Seeufern wissen


Mir ist aus all den Recherchen nicht klar geworden, wann die Besitztümer direkt am Ufer, insbesondere die heutige Fischerhüttenstraße 139-141(?) aufgegeben wurden. Selbst wenn das Lokal nicht mehr rentabel gewesen sein sollte, wie konnte es passieren, dass dort eine derartig unwirtliche Fläche entstand?

Renaturierung ist toll, was man dort vorfindet ist allerdings einfach nur schlimm.

1910, Restaurant "Krumme Lanke" (Postkarte privat)

2021, Eu Badestelle Südspitze



Zur Orientierung wo sich in etwa was befand

Quelle der Karte Google Maps, Markierungen von mir

1-Badeanstalt

2-Restaurant "Krumme Lanke"/ "Restaurant Burghardt"

3-Lokal "Waldschlößchen"

4-Cafè "Zwillingsburg"

5-"Welsbaude"



Eu Badestelle

Schwimmen in Krumme Lanke

Die Wasserqualität ist, auch wenn es immer wieder temporär anders lautende Berichte  gibt, fantastisch.

Profil des Badegewässers

Die Krumme Lanke, heute mit 1100 Metern Länge und ca 180 Metern an der breitesten Stelle, ist von Süd bis Nord beschwimmbar.

Ja, es gibt ab zu diese Muschelbildung, aber dem kann die geneigte Schwimmerin aus dem Weg kraulen, wenn sie nicht darauf beharrt, immer dieselben Wellen zu reiten.


Ich war selbst im Juni 2020 dort (Südspitze)schwimmen und  bei ca 20 Grad Wassertemperatur war das Wasser  fast so klar wie nebenan in meinem Lieblingssee.



Die frühere Badeanstalt existiert schon lange nicht mehr und wenn man es genau nimmt, darf man nicht mal mehr von dort ins Wasser, wo sie einst war.

Ostufer- EU Badestelle

Westufer- Hundeauslauf

So  denkt sich Berlin das. Und das so was nicht funktionieren kann, liegt auf der Hand.

Am Ostufer befinden sich zur Zeit (Januar 2021) vier offizielle Zugänge zum See. Eine im Süden, mit etwas Sand, den ich im trockenen Zustand ganz schön finde,  eine im Norden und zwei am Ost Uferweg. Berlin.de täte gut daran, seine Beschreibung dahingehend zu korrigieren.


Bei mindestens zwei dieser sogenannten Badestellen handelt es sich um Treppen ähnliche Gebilde auf denen nur wenig Menschen Platz finden. Ich finde sie sehen wildromantisch aus, aber mit Sicherheit oder gar Familienfreundlichkeit und mit einer wirklich ansehnlichen EU Badestelle hat das Ganze nichts zu tun.

Oberhalb des Westufers befindet sich ein Hundeauslaufgebiet.

Boden Erosion, Hundekot der Tonnen weise in den See rutscht, all das wie auch am Schlachtensee nebenan.

Mehr als ein Ärgernis sind dann die Leute, die ihre Hunde nicht mal anleinen  während der Sommersaison. Da ist dann Kot an den begrenzten Plätzen und es gibt wirklich Leute, die meinen, ihre Hunde sogar mitnehmen zu müssen direkt an die Liegeplätze trotz eindeutigem Verbot. Jedes  Mal passierte es, dass ich aus dem Wasser kommend sah, dass Hunde über Sachen spazierten und wenn man auf das Verbot aufmerksam macht, drehen  diese Hundebesitzer*innen am Rad.

Ich meine, wie irre ist das?  Das Risiko, dass die Wassserqualität leidet (siehe Grunewaldsee) und alles eines Tages gesperrt wird, nur damit Leute ihre Hunde im Wald- und nicht nur dort- koten und buddeln lassen können? Und bitte,  mir ist es egal, ob jemand meint, Tiere in Wohnungen halten zu wollen, muss jede*r mit dem eigenen Gewissen vereinbaren. Ich hab allerdings was dagegen, die Haltung auf Kosten der Allgemeinheit auszutragen.

Berlin lässt es zu, dass, trotz Klimawandel und der Tatsache, dass Menschen in der Stadt Erholungsgebiete brauchen- wie die Pandemie zusätzlich mehr als deutlich zeigt-ein ganzer Wald und die Umgebung (nicht nur) dieser EU Badestelle ruiniert wird und, nicht nur diese, EU Badestelle in einem erbarmungswürdigen Zustand ist.

Ja, ich mag die kleinen Buchten (ähnlich wie die am Schlachtensee), ich bin aber kein Maßstab.  Man soll von  dort gar nicht  ins Wasser. Nur das mittlerweile begrenzte Ostufer ist  dafür vorgesehen. Warum?

Die Menschen suchen sich den Weg ins Wasser, die Stadt muss dafür sorgen, dass der auch sicher und wegbar ist.

Berlin muss sich entscheiden. 

Ein See der EU Badestelle sein will, braucht eine Umgebung, die es erlaubt, dort auch noch in 50 Jahren in sauberen Wasser zu schwimmen. Ja, man verprellt Hundehalter*innen. Und?  Mal davon abgesehen, gibt es Areale, die besser für Hundeauslauf geeignet sind als eine EU Badestelle.


Info

Ich find es übrigens ganz interessant, dass in der AG Schlachtensee- der exakt die gleiche Problematik aufweist wie Krumme Lanke- "Schwimmerinnen und Schwimmer" nicht als Gruppe mit Konfliktpotenzial geführt werden. Alle anderen, die genau das nicht tun, den See also nicht als "EU Badestelle" nutzen, aber sehr wohl. Kann man mal drüber nachdenken.

(Bildquelle Bezirksamt Steglitz Zehlendorf)



Wo früher sich Ausflugslokale aneinander reihten, ist heute nur noch ein, bei Nässe im Matsch versinkender, Uferweg. Die Böschung scheint in sich zusammen zu fallen, Löcher von was auch immer und  von den besagten buddelnden Hunden, Kot. Auf beiden Seiten des Sees. 

Bereits jetzt ist das Ostufer zum größten Teil mit Drahtzäunen gesichert. Bei Trockenheit bröckelt alles und es scheint eine Frage der Zeit, dass auch der Rest mit Zäunen abgesichert und gesperrt werden muss.  Zäune, die offensichtlich  unter ständiger Aufsicht stehen, ich hab in Berlin selten Absperrungen gesehen, in denen, wie hier, kein  Loch oder abgebrochener Pfahl ist. 


Natürlich klettern scheinbar trotzdem Leute über den Zaun- oder sie laufen am abrutschenden direkten Ufer von den Badestellen kommend entlang, um ans und ins Wasser zu kommen. Irgendwann stürzt dort jemand zu Tode, so unsicher ist es dort.

Als ich neulich dort war, ging dort unten eine Frau mit Hund (!) und stolperte so, dass ich dachte, jetzt muss  ich die gleich aus dem Wasser ziehen.

Das ist nicht verwunderlich und man braucht keine Pandemie, um zu erkennen, dass Wasser zum schwimmen und baden, in immer heißer werdenden  Jahren, gebraucht wird.

Übervolle, nicht einladende offizielle Plätze, es muss was passieren. An der Krummen Lanke, wie auch an fast allen anderen Seen der Stadt.

Mythos, Geschichte und Schicksale

Die Krumme Lanke als Kleine Schwester des weltberühmten Schlachtensee. So wird sie oft gesehen, allerdings nur von denen, die weder den einen noch die andere als Schwimmerin oder Schwimmer nutzen

Wie so oft in Berlin, man entscheidet sich.

Ist man Krumme Lanke, angeblich nicht so überlaufen und quasi jung und ein  Geheimtipp?

Oder ist man Schlachtensee, den alle kennen und den man, längst selbst grauhaarig, beschwimmt?

Beides Quatsch, denn weder ist die Krumme Lanke ein Geheimtipp noch ist sie weniger überlaufen als der größere Schlachtensee nebenan. Trotzdem, es gibt immer noch die, die wirklich nur mit, in und an einem glücklich sind.

Why not!

Immer wieder faszinierend, wie Behauptungen um Wasser, Zugang und vor allem  Zusammensetzung des  Publikums zu Begründungen führen, sich entscheiden zu müssen.

Weder ist das Publikum an dem einen See jünger noch ist irgendwo noch irgendwas geheim. Ist nur ein Mythos. Sorry.

Und der letzte Wels  der Krummen Lanke war vermutlich der Name an der "Welsbaude"


Das Schicksal des  Wachtmeister Fritz Göhrs, der auf auf einem Pferd Dienst tat im Jahr 1928 und dabei ums Leben kam, wird jeder Person, die den Uferweg Ost  bis zum Riemeisterfenn geht, bekannt. Dort steht ein Gedenkstein, der in erstaunlich gutem Zustand ist.


Geschichte

Eine wenig rühmliche Geschichte fand am Ufer der Krummen Lanke ein schlimmes Ende. Ein Ende, das den längsten Strafprozess der Geschichte des Landes nach sich zog.

Der gewaltsame Tod des Ulrich Schmücker, Mitglied in der R.A.F. Terror Bewegung 2.Juni und  Mitarbeiter des Verfassungsschutz, wurde nie aufgeklärt. War  Michael Grünhagen, sein Verbindungsmann beim Verfassungsschutz, in den Mord verwickelt? Fakt ist, Grünhagen 'tauchte unter' und lebte unter anderem Namen in Gatow, wo er auch gestorben sein soll. Wo ist er beerdigt? Gibt es eine Sterbeurkunde, wenn ja, unter wessen Namen. Möglich war auch, dass es eine Rachetat seiner Genossen war. Ich find es spannend, wie Schmücker vom "Hotel Rheingold", Limastraße 11, damals schon Ruine, mittlerweile abgerissen und neu bebaut, wo er gesehen wurde, zur Krummen Lanke gelangt ist. Näher liegen sowohl der Waldsee als auch der Schlachtensee. Spannend auch deshalb, weil Schmücker von Soldaten der Amerikanischen Alliierten in der Nacht zum 05.Juni 1974 noch lebend gefunden wurde. Jeder wusste, wo die Amerikaner ihren Sammelplatz hatten, wenn sie Nachtübungen durchführten. Sollte Schmücker von ihnen gefunden werden? Schleppte er sich dort hin?

Das alles wird erst dann endgültig geklärt, wenn Akten zugängig würden. Vermutlich nie.

Es gibt ein spannendes Buch von Stefan Aust "Der Lockvogel", auch  als PDF kostenfrei. Auf Youtube findet man einen Film dazu und Dietmar Kesten hat  das Thema im "Mao Projekt" aufgegriffen.


Auch RAF, allerdings die britische "Royal Air Force" ist Teil einer Geschichte an der  Krummen Lanke. Im Januar 1944 gestartet, stürzte ein Bomben Flugzeug in den See. 7 Personen waren an Board, einer davon war Arthur Pulman. Er war der einzige der bei dem Absturz ums Leben kam. Die anderen gerieten in Kriegsgefangenschaft. Arthur wurde nur 19 Jahre alt. Im Krieg gestorben um Deutschland von den Nazis zu befreien.

Erst 2016 kümmerte man sich um das Schicksal dieses jungen Mannes. Ich hab nur das hier gefunden. Es wäre schön, würde der Bezirk an den jungen Mann erinnern.

Geborgen wurden die meisten Wrackteile Anfang der 1970 er Jahre. Unter dem Schlamm am Grund des bis zu 6,60 Meter tiefen Sees sollen noch Kleinteile des Flugzeugs liegen.


Umgebung

Die "Waldsiedlung", ehemals als SS Kameradschaftssiedlung errichtet. Die meisten Straßennamen wurden eliminiert, geblieben ist "Im Kinderland". Namensgeberin war die Frau eines SS Führers. Weg damit. Und auch

Onkel Toms Hütte

muss als Name weg

Mir ist die Diskussion und Aussage bekannt, dass die Bezeichnung zustande gekommen sein soll, weil der Wirt eines Ausflugslokals am Riemeister See" Thomas" hieß.

Ich halte das für reichlich konstruiert. Das Lokal war als "Wirtshaus am Riemeister See" bekannt.

Quelle Teltower Kreisblatt, Zefys


Die Stereotype  kann man der Autorin  nicht vorwerfen, heute aber sind wir, hoffentlich, weiter.

Was spricht dagegen, die U Bahn Station "Riemeister Fenn" zu nennen? Und die S traße findet sicher auch einen weniger anstössigen Namen.

Für diejenigen, die den rassistischen Hintergrund nicht sehen möchten, empfehle ich die Lektüre von Alice Hasters:" Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten"



Das 1957 am Riemeisterfenn errichtete Wasserwerk wurde meines Wissens 1995 außer Betrieb genommen. Später waren dort Gastronomieen drin, bis 2012 unter anderem ein "Waldcafé" von Beumer & Lutum. Vor drei Jahren brannte das Dach. Was nun damit passieren soll, ist mir nicht bekannt. Auf der anderen Seite, direkt an der Brücke, befindet sich noch das im Bild befindliche Gebäude.


Anfahrt und Verpflegung heute

Will man zur Badestelle im Norden, ist die U Bahn Station "Onkel Toms Hütte" die nächst gelegene. Die Straße rauf, in den Quermatenweg, dort die zweite größere Abzweigung in den Wald. Man kommt dann genau auf die Brücke zwischen Krumme Lanke und Riemeisterfenn.

Geht man die Onkel Tom Straße weiter hoch, kommt rechts das "Cafè Rodelhütte"

Zur Badestelle im Süden gelangt man am einfachsten wenn man an der U Bahn Station "Krumme Lanke" aussteigt und rechts die Fischerhüttenstraße hochgeht. Rechte Seite am Ende runter, man kann es gar nicht verfehlen.

Dort befindet sich links der Imbisswagen "Alte Pommesbude" und ein paar Meter daneben die "Alte Fischerhütte" Schlachtensee. Am U Bahnhof ist eine Eisdiele und im Sommer eine Erdbeerbude und zwei Lokale, die ich aber nicht ausprobiert hab.

Was ich im Süden echt gut finde, am U Bahnhof gibt es eine Wall Toilette. Kostenpflichtig, aber hundert Mal besser als diese ranzigen Container, die der Bezirk den Besucher*innen der Seen zumutet.


Leseempfehlungen

Theodor Fontane "Führer durch die Umgegend Berlins" (über Abe Books z.B)

Hermann Berdrow "Der Grunewald" (nur in Antiquariaten/ Flohmarkt)

Paul Schneider "Havelwanderungen" (über Abe Books z.B)

Klaus Dieter Wille "Berliner Landseen" (über Booklooker z.B.)

Pierre Frei "Onkel Toms Hütte, Berlin"

und ein Lied über die Krumme Lanke


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